Junge Union Saarbrücken-Land spricht sich für kommunale Kooperationen aus

Schließung von Schwimmbädern kann durchaus sinnvoll sein

Der Kreisverband Saarbrücken-Land der Jungen Union spricht sich für die Schließung von Schwimmbädern im Regionalverband aus – sofern sich durch Kooperationen zwischen Kommunen sinnvolle Alternativen ergeben. „In Zeiten leerer Kassen sollten Einsparvorschläge nicht sofort und grundsätzlich schlecht geredet werden“, sagte der Kreisvorsitzende Timo Flätgen zur Debatte um die Schließung von Schwimmbädern, die in den vergangenen Tagen durch Innenminister Klaus Meiser sowie den Regionalverbandsdirektor Ulf Huppert angeregt worden ist.

Kooperationen mehrerer Regionalverbands-Kommunen, die sich ein Bad teilen, müssten nicht zwangsläufig zu enormen Beeinträchtigungen für die Besucher führen. Es könnte beispielsweise das Fahrgeld für den Bus den Badegästen aus den kooperierenden Kommunen zurückerstattet werden, so dass sich auch einkommensschwache Bürger, sowie Kinder und Jugendliche, durchaus weiterhin einen Badbesuch leisten könnten. Die Ausgaben für diese Maßnahme wären mit Sicherheit weitaus geringer als die Unterhaltungskosten eines Bades.

„Dass Die Linke ständig das Blaue vom Himmel verspricht, ohne sich ernsthaft mit Fragen der Finanzierung zu befassen, ist mittlerweile hinlänglich bekannt,“ so Flätgen weiter als Reaktion auf die jüngsten Äußerungen der Linke-Kreisvorsitzenden in der Saarbrücker Zeitung. „Verantwortungsvolle Politik geht jedoch anders.“ Denn in der angespannten finanziellen Situation, in der sich die meisten Regionalverbands-Kommunen befinden, sei es durchaus angebracht, weiter zu denken und sich Gedanken um Einsparmöglichkeiten in einem für die Bürger vertretbaren Rahmen zu machen.


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