„Klartext, Herr Ministerpräsident“

Das Podium (v.l.n.r.): Markus Uhl, Peter Müller, Timo Flätgen

JU-Kreisvorstände Saarbrücken-Land und Saarpfalz diskutieren mit Ministerpräsident Peter Müller

Am Dienstag, dem 30. März, trafen sich die Kreisvorstände von JU Saarbrücken-Land und JU Saarpfalz zu einer gemeinsamen Kreisvorstandssitzung in Saarbrücken. Unter dem Motto „Jamaika im Saarland – Zukunftsperspektive für unser Land (?)“ wurde die bisherige Bilanz des schwarz-gelb-grünen Regierungsbündnisses, das seit dem vergangenen Herbst im Saarland im Amt ist, unter die Lupe genommen. Prominenter Diskussionspartner war der saarländische Ministerpräsident und CDU-Vorsitzende Peter Müller.

Nach einem Eröffnungsstatement des Ministerpräsidenten, in dem dieser sowohl auf die inhaltliche Arbeit als auch auf die Atmosphäre unter den Koalitionspartnern zu sprechen kam und das Bündnis als „solide und verlässlich“ charakterisierte, hieß es in der anschließenden Diskussionsrunde „Klartext, Herr Ministerpräsident“. In der von den beiden Kreisvorsitzenden, Timo Flätgen (Saarbrücken-Land) und Markus Uhl (Saarpfalz), moderierten Runde standen insbesondere die Themen Bildungs- und Wirtschaftspolitik sowie die Frage nach den Chancen für junge Menschen im Saarland im Blickpunkt des Interesses.

Die JU’ler brachten zum Ausdruck, dass das Saarland für Jugendliche noch attraktiver gestaltet werden sollte und hierfür weitere Projekte wie die erfolgreichen Nachtbusse auf den Weg gebracht werden müssten. „Wir brauchen ein attraktives Saarland, gerade auch für die jüngere Generation. Das von der JU initiierte Nachtbus-Projekt ist ein gutes Beispiel hierfür. Projekte wie dieses sind wichtige Bausteine für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Deshalb müssen die Nachtbusse auf alle Landkreise ausgeweitet werden“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Saarpfalz, Markus Uhl.

Der Kreisvorsitzende der JU Saarbrücken-Land, Timo Flätgen, erklärte: „Wir werden die Vorhaben der Jamaika-Regierung in der Bildungspolitik ganz genau beobachten und uns auch weiterhin in die Diskussion einbringen. Wir wollen eine verantwortungsvolle Bildungspolitik ohne unsinnige Reformen. Deshalb sehen wir manche Vereinbarung des Koalitionsvertrages, beispielsweise das fünfte Grundschuljahr, äußerst kritisch.“

Ministerpräsident Peter Müller versprach, die genannten Kritikpunkte ernst zu nehmen und hob die Bedeutung eines regen Meinungsaustauschs innerhalb von JU und CDU hervor. Trotz auch strittiger Punkte war man sich am Ende einig, dass das Jamaika-Bündnis die einzig verlässliche Alternative für das Saarland ist und nur mit einer starken CDU die Zukunftsfähigkeit des Landes gewahrt bleiben kann. Im Anschluss fand der Abend im gemütlichen Rahmen seinen Ausklang.


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