JU Saarbrücken-Land erfolgreich beim Kreisparteitag der CDU
„Prävention geht vor“ – unter diesem Motto stand der CDU-Kreisparteitag, der am vergangenen Freitag in der Rosseltalhalle in Großrosseln stattgefunden hat. Passend hierzu diskutierten und verabschiedeten die Delegierten einen Leitantrag mit Positionen zum Thema Prävention. Kompetente Informationen und Einblicke gaben zudem Prof. Dr. Günter Dörr, Direktor des Landesinstituts für Präventives Handeln (LPH), und der stellvertretende Leiter des Instituts, Leo Meiser.
Weiterer Höhepunkt des Parteitages war die Neuwahl des Kreisvorstandes, bei der Klaus Meiser mit dem hervorragenden Ergebnis von 96 Prozent der Stimmen als Kreisvorsitzender bestätigt wurde. Auch Meisers Stellvertreter Annegret Kramp-Karrenbauer, Gisela Rink, Anja Wagner-Scheid und Bernd Wegner wurden wiedergewählt.
In einem weiteren inhaltlichen Antrag, eingebracht vom CDU-Stadtverband Völklingen, sprachen sich die Delegierten dafür aus, das Projekt „Stadtmitte am Fluss“ in Saarbrücken auszusetzen und erst dann weiter zu verfolgen, wenn die Haushalte aller kommunalen und staatlichen Projektträger so konsolidiert sind, dass die benötigten Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen. Außerdem wird sich der Kreisvorstand auf Antrag der CDU Püttlingen in der nächsten Zeit mit der Frage beschäftigen, wie eine transparentere und gerechtere Finanzierung der Sozialleistungen im Saarland aussehen kann.
Aus Sicht der JU war der Kreisparteitag sehr erfolgreich – sowohl die Vorstandswahlen als auch die Antragsdiskussion betreffend.
Vier aktive JU’ler wurden in den CDU-Kreisvorstand gewählt: Der JU-Kreisvorsitzende Timo Flätgen (Referent für Grundatzfragen), sein Stellvertreter Daniel Bahr (Internetbeauftragter) sowie mit Markus Bileckyj (Referent für besondere Aufgaben) und Mark Reck (Referent für Öffentlichkeitsarbeit) zwei weitere Mitglieder des JU-Kreisvorstandes.
Bei der Diskussion des Leitantrages wurden die drei Änderungsanträge der JU allesamt angenommen. So wurde unter anderem auf JU-Antrag die Forderung nach einem Verbot von Alkoholverkauf an Tankstellen abgelehnt. Stattdessen sollen sich Landespartei und Landesregierung verstärkt für Alkohol- und Jugendschutzkontrollen einsetzen, insbesondere in und um Diskotheken sowie weitere bei jungen Menschen beliebten Treffpunkten.
In Sachen Kriminalprävention fordert die CDU Saarbrücken-Land, in Zusammenarbeit mit Kommunen und Vereinen nach Möglichkeit Sporthallen während der Ferien sowie an Wochenenden zwischen 23 und 2 Uhr offen zu lassen, um dem veränderten Freizeitverhalten der Jugendlichen gerecht zu werden. Darüber hinaus will man sich für den Ausbau von Lernpartnerschaften zwischen qualifizierten Muttersprachlern und Familien mit Migrationshintergrund einsetzen.
Veröffentlicht am 15. Juni 2010 in der Kategorie Rückblick













